50 Jahre Schule am Schulplatz Neukieritzsch

Die Schule am Schulplatz in Neukieritzsch blickt auf 50 Jahre Unterricht für viele Jahrgänge von Schülern zurück und erlebte im Laufe der Zeit unterschiedliche Formen  des Schulbetriebs.

In den 60– er Jahren stieg die Zahl der Schüler in Neukieritzsch ständig an. Die Räume im Haus in der Schulstraße 1 reichten für einen regelgerechten Unterricht nicht mehr aus. So kam es 1971 nach nur zwei Jahren Bauzeit zur Einweihung des Neubaus der Schule am Schulplatz 1.

Der Unterricht startete im Mai 1971 mit einer verringerten Anzahl der Klassen. Doch mit Beginn des vollen Schuljahres im September lief auch der komplette Schulbetrieb der Polytechnischen Oberschule an. 355 Schüler wurden in 14 Klassen unterrichtet. Im Jahre 1975 wurde die Schule sogar 5-zügig.

1992 veränderte  sich mit der Einführung der Schulstruktur der Bundesrepublik die Situation des Schulbetriebs in Neukieritzsch grundlegend. In der Folge wurden im Schulhaus am Schulplatz nur noch die Klassenstufen 1 – 4 unterrichtet. Das Haus wurde zur heutigen Grundschule. 2018 wurde das 2. Obergeschoss so umgebaut, dass der Schulhort heute die komfortabel ausgestatteten  Räume nutzen kann. 2019 mussten die Schüler der Grundschule Deutzen wegen Gesundheitsrisiken im dortigen Schulhaus in der Grundschule Neukieritzsch aufgenommen werden.

Nun fand am 9. Oktober 2021 ein Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Schule im Festsaal der Gemeinde statt. Viele Menschen, die oft jahrelang auf verschiedene Weise eng mit dem Haus verbunden waren, hatten sich eingefunden.

Der stellvertretende Bürgermeister, Herr Eckardt Landgraf, und die ehemalige Direktorin der früheren „Otto-Grotewohl-Schule“, Frau Annemarie Pjetzko, gaben einen zeitlichen Rückblick.  Die Feierstunde wurde musikalisch von einem Bläserseptett des Musikvereins Neukieritzsch-Regis-Breitingen umrahmt.

Höhepunkt war der Auftritt der Grundschüler. Unter dem Thema  „Die 60er bis 80er Jahre“ boten sie mit Gesang, Tanz, einem Interview ehemaliger Lehrer und verschiedenen Spielszenen ein umfangreiches Programm für die Gäste. Die Choreographie ihrer Lehrerinnen und die Ausführung durch die Schülerinnen und Schüler erfreuten die Anwesenden und erhielten viel Beifall.

Der Tag der Erinnerung fand mit dem Besichtigung Räume der Schule und des Schulhorts seinen offiziellen Abschluss.

 

 Claus Bruncke

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