Die Kämmerei informiert Sie zur Neuberechnung der Grundsteuer ab 2025.

Ab 2025 wird die Grundsteuer neu berechnet. Dafür werden ab 2022 alle Grundstücke neu bewertet.

Für die neue Grundsteuer ist vom 1. Juli bis 31. Oktober 2022 für jedes Grundstück bzw. jeden Betrieb der Land- und Forstwirtschaft (dazu zählen auch einzelne land- und forstwirtschaftliche Flächen) vom Eigentümer eine Steuererklärung beim Finanzamt abzugeben.

Bei Grundstücken, die mit einem Erbbaurecht belastet sind, ist der Erbbauberechtigte erklärungspflichtig.

Die Informationsschreiben werden durch das Finanzamt Grimma an die Grundstückseigentümer versendet.

Neben dem Aktenzeichen werden auch die Bezeichnung des Flurstücks und Ablauf erläutert. Auch eine Telefonnummer für Fragen wird aus dem Informationsschreiben ersichtlich sein.

Des Weiteren wird auf das Grundsteuerportal Sachsen verwiesen, in dem die Erklärung mit wichtigen Daten zum Grundstück (wie z. B. Flurstücksnummer, Gemarkung, Bodenrichtwert) aufgerufen werden können. Das Grundsteuerportal wird voraussichtlich ab 1. Juli 2022 freigeschaltet.

Abgaben der Erklärung ab 1. Juli 2022

Die Erklärung können Sie über ELSTER ab 1. Juli 2022 kostenlos und elektronisch abgeben. Dafür benötigen Sie ein Benutzerkonto. Bitte beachten Sie, dass die Registrierung bis zu 14 Tage dauern kann.

Sollten Sie bereits ein Benutzerkonto besitzen, das Sie z. B. für Ihre Steuererklärung benutzen, können Sie es auch für die Grundsteuer verwenden.  Es besteht die Möglichkeit, die Feststellungserklärungen auch für andere Personen (wie z.B. Eltern oder hilfsbedürftige Personen) zu übermitteln. Sie müssen für diese Person keine zusätzliche Registrierung in ELSTER vornehmen.

Information dazu finden Sie unter: www.elster.de

Weitere Informationen im Zusammenhang mit der Grundsteuerreform in Sachsen können Sie unter: www.grundsteuer.sachsen.de einsehen.

Bitte beachten Sie, dass die Gemeinde Einzelanfragen zur künftigen Grundsteuerhöhe nicht beantworten kann, da das Finanzamt die neuen Grundsteuermessbeträge erst Ende 2023/Anfang 2024 festsetzt. Erst dann kann sich die Gemeinde mit der „neuen“ Grundsteuer auseinandersetzen.

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