Gemeinsam zum Erfolg – 5 neue Fahrzeuge für 4 Feuerwehren

Am 4. August 2021 war es endlich soweit:  Fünf Tanklöschfahrzeuge wurden von ihren künftigen Nutzern offiziell übernommen. Dies geschah im Rahmen einer festlichen Veranstaltung vor der Parkarena in Neukieritzsch. Die direkt und indirekt Beteiligten, Vertreter der Politik, der beteiligten Kommunen und Einwohner von Neukieritzsch hatten sich eingefunden, um das freudige Ereignis zu feiern.

Angefangen bei den Hauptakteuren – den Wehrkräften der einzelnen örtlichen Feuerwehren – wollten der  Brandschutzbeauftragte der Gemeinde Neukieritzsch, Karsten Jockisch, der Bürgermeister Neukieritzschs, Thomas Hellriegel, der Kreisbrandmeister, Niels Adam, der Landrat, Henry Graichen, der finanzielle Sprecher der CDU im Landtag, Georg-Ludwig von Breitenbuch und schließlich Sachsens Minister des Inneren, Roland Wöller, ihrer Freude über die Aufrüstung der Wehren in Neukieritzsch, Groitzsch, Frohburg und Grimma Ausdruck verleihen.

Einhellig lobte man das besondere Engagement von Karsten Jockisch, dem es gelungen war, in jahrelanger, zäher Überzeugungsarbeit die einzelnen Wehren zur Sammelbestellung für die fünf TL 4000 zu führen. Der Erfolg ist in einer erhöhten Förderung der Anschaffungen durch den Freistaat Sachsen zu sehen. Durch die Sammelbestellung konnte eine zusätzliche Einsparung von 43.000 € zu der schon erhaltenen Förderung von 258.000 je Fahrzeug erreicht werden. Sie macht sich in den Gemeindekassen deutlich positiv bemerkbar.

Der Bau der Fahrzeuge erfolgte in einem Zweigbetrieb der Albert  Ziegler GmbH im sächsischen Mühlau. Sie konnte eine vorher notwendige europaweite Ausschreibung gewinnen. Als Feuerwehrausrüster fügte sie die international entstandenen Komponenten Fahrgestell (Wien), Aufbau (Zagreb) und Funktechnik (Mühlau) zu einem funktionierenden Ganzen zusammen.  

Künftig werden die neuen Fahrzeuge bei den Löscheinsätzen in Lobstädt, Groitzsch, Großbothen, Eschefeld und Kohren-Sahlis zum Einsatz kommen. 5500 l Wasser und

500 l Schaumbildner sowie die komfortable Ausstattung inklusive moderner Funktechnik stehen für die Einsätze zur Verfügung. Damit können auch die mit dem Autobahnbau der A 72 für die Anrainerkommunen neu entstandenen Aufgaben erfüllt werden. Auch bei Einsätzen fernab von Wasserversorgungsleitungen im Wald oder im freien Gelände sind die TL 4000 nahezu unverzichtbar.

Mit der gastronomischen Betreuung durch die Gaststätte „Auszeit“ in der Parkarena klang die Veranstaltung bei Bratwurst und Getränken aus.

Es konnte ein Erfolg gefeiert werden, der unter dem Motto „Vereint sind wir stark“ zu sehen ist und als Vorbild für weitere gemeinsame Aufgaben und Unternehmungen der Kommunen dienen kann.

Claus Bruncke

Fotos: Claus Bruncke

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