Verbrennung von Pflanzenabfällen ist nicht gestattet!

Entsorgung pflanzlicher Abfälle

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass im April und im Oktober Garten- und Pflanzenabfälle verbrannt werden dürfen. Pünktlich 2 x im Jahr zieren Rauchsäulen die Landschaft. Dabei kommt es immer wieder zu Belästigungen der Nachbarschaft – ja teilweise ganzer Siedlungen. Die Folge sind Beschwerden bei der Gemeinde und beim Landratsamt. Das Umweltamt des Landkreises bzw. die Gemeinde ahndet solche Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeldern, die bis zu 100.000 Euro betragen können.

Aufgrund der zur Verfügung stehenden Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis Leipzig, z. B.

  • ganzjährige Abgabe an den Sammelstellen
  • Entsorgung in der Biotonne
  • Andienung bei privaten Entsorgern
  • Containerstellung durch private Entsorger
  • für Garten und Siedlervereine: Containerstellung über KELL Kommunalentsorgung Landkreis Leipzig GmbH

ist auch eine ausnahmsweise Verbrennung von Pflanzenabfällen nicht gerechtfertigt.

Wird durch eine illegale Verbrennung ein Einsatz der Feuerwehr notwendig, ist dieser kostenpflichtig. „Notwendig“ heißt in diesem Fall, dass eine Kostenpflicht besteht, sobald die Feuerwehr über die Leitstelle alarmiert wurde. Die Gebührenpflicht besteht nicht für den Meldenden, sondern für den Verursacher.

Weiterhin wird noch darauf hingewiesen, dass auch das Verbrennen von Pflanzenabfällen in Feuerschalen und Feuerkörben ausgeschlossen ist.

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